Bordeaux-Wein: Geschichte, Boden, Klima und Reben

Bordeaux und Wein ist eine sehr lange Geschichte, darum nur ein paar Eckdaten.
Die ersten Weinberge wurden vor über zweitausend Jahren angelegt und dementsprechend haben sie die Landschaft geprägt und den wirtschaftlichen Aufschwung beflügelt.

Einer der Höhepunkte, der heute noch einen großen Einfluss auf die Region und die Weine hat, ist die Klassifizierung von 1855. Auf diese sagenumwobene Klassifizierung gehe ich in einem extra Beitrag ein, das dauert zu lange. Denn eines der besten Chateaus aus der Region hat keine Premiers Cru Klassifizierung bekommen.

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Märkte in Bordeaux

Für die meisten gehört im Urlaub ein Marktbesuch dazu. In den unzähligen kleinen Dörfern der Gironde, Gascogne und dem Baskenland gibt es ein- oder zweimal die Woche einen kleinen Markt, wo Bauern und Händler aus der Region ihre Waren verkaufen. In Bordeaux ist die Sache anders und die Entscheidung, welchen Markt man besucht, an manchen Tagen sehr schwer.
Einige Märkte sind einen Besuch wert, andere können ignoriert werden und es gibt natürlich einen Geheimtipp.

Am Ende beantworte ich noch die Frage, warum Montage in Bordeaux dafür da sind um seine Sachen zu packen und nach „Le Porge“ zu fahren.

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Mit Armagnac auf den Sommer

Lieber bernsteinfarben, fruchtig mit Holzaromen oder klar mit Aromen von Zitrone und Orange? Armagnac ist eine Wundertüte, facettenreich, wie kaum eine andere Spirituose. Neben der Lage, der Traube spielt die Toastung (Räucherung) des Fasses die entscheidende Rolle. 

Armagnac wird seit 1310, bei Wikipedia steht was Anderes, das ist falsch, in der Gascogne gebrannt und ist der älteste Weinbrand Frankreichs, wahrscheinlich sogar weltweit.
Bis 1972 wurde Armagnac ausschließlich in einem Durchgang gebrannt, seitdem ist es erlaubt Armagnac doppelt zu brennen, was nur drei Destillen machen, die dafür sehr gut.

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Pasteten, denn es muss nicht immer Kartoffelsalat sein.


Weihnachten ist gerade vorbei und genau so plötzlich wie jedes Jahr steht es 2021 wieder vor der Tür. Fast die Hälfte der Deutschen essen Heiligabend Kartoffelsalat und Würstchen. Das hat verschiedene Gründe, einer ist, dass die Vorbereitungszeit kurz ist und es schnell auf dem Tisch steht. So ist mehr Zeit für die Bescherung.
Wer trotz wenig Zeit etwas Gutes zum Essen auf den Tisch stellen möchte, dem kann geholfen werden. Drei Worte: Planung, Vorbereitung und Pasteten/Terrinen.

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Das 1×1 der italienischen Küche

Die italienische Küche ist so facettenreich wie das Land selbst. Im Norden geben Schmorgerichte und Braten mit schweren Rotweinen aus dem Piemont den Ton an, dazu Risotto und weißer Trüffel aus Alba. Im Süden dominieren Dorade, Fenchel, Orangen und Weißwein.

Wer ein Buch sucht, in dem alle Regionen abgebildet werden, dem kann ich „Der Silberlöffel“ empfehlen. 

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Croque Brioche, Reblochon de Gagnaire


Pierre Gagnaire gehört zu den besten Köchen Frankreichs und somit der Welt. Dadurch ist es nahezu unmöglich seine Gerichte zu Hause nachzukochen. Das kenne ich schon von Anne-Sophie Pic und Andoni Luis Aduriz, deren Kochbücher ausschließlich als Bildbände bei mir im Regal stehen.
Zum Glück hat Gagnaire ein neues Buch veröffentlicht, Les Copains d´abourd – 80 recettes faciles et conviviales. Ein Kochbuch mit dem alle seine Küche auf den heimischen Tisch bringen können.

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Die Gourmet-Bibel, endlich wirklich alles über die französische Küche

Dieses Jahr ist Weihnachten schon am 14. Oktober. Der Christian Verlag veröffentlicht die Gourmet-Bibel Frankreich von Francois-Régis & Freunden. Hier steht wirklich alles drin, was jeder über die französische Küche wissen sollte. Es ist weit mehr als ein Kochbuch, es ist das umfangreichste Nachschlagewerk und ein Atlas über Frankreichs wohl bekanntestes und bestes Exportgut.
In den letzten Jahren wurden die Stimmen lauter, dass Frankreich nicht mehr der kulinarische Hotspot der Welt sei, das ist natürlich falsch.
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Guêpe Verte – scharfe, grüne Wespe aus Mexiko

Es gibt die großen Klassiker unter den Cocktails, dazu gehören natürlich Negroni, Julep und Sours. Allerdings sind Barkeeper sehr kreative Menschen und so kommen immer wieder neue, innovative Cocktails über den Tresen zu den trinkfreudigen Genießern der gepflegten Barkultur.
Guêpe Verte ist eine dieser Kombinationen, Mexiko trifft auf Paris. Die Grüne Wespe schafft es beides auf erstklassige Weise zu verschmelzen.
Eher untypisch für einen Cocktail, hier unabdingbar, eine längere Vorbereitungszeit, Chili-infused Tequila.

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Vantage Mandoline. Die Molitor Stradivari der Küche

Jeder, der im Besitz einer sehr guten Mandoline ist, wird diese nie wieder hergeben. So geht es mir mit meiner Mandoline, der Vantage von de Buyer.
Ich kann mich noch daran erinnern, wann ich zum ersten Mal mit ihr gearbeitet habe. Es war in Sommer während eines Kochkurses in Bordeaux. Mit meiner schlafenden Tochter in der Manduka musste ich Kartoffeln für ein Gratin dauphinois (Kartoffelgratin) hobeln.
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