Internationale Küchen in Bordeaux – meine Top 4.


Die Leute fahren wegen Wein und Essen nach Bordeaux, wegen Fußball war noch keiner da. Das gastronomische Angebot für französische Küche ist umfangreich, gute Weine zu fairen Preisen gibt es überall. Umso schwerer ist es ein gutes Restaurant zu finden, das keine landestypische Küche serviert.

Die schlechte Nachricht, es gibt nicht viel, die gute Nachricht, es gibt was.  Ich habe versucht fünf zu finden, mehr als vier sind es nicht geworden.

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Französischer Kochkurs in der Sterneküche

Das Hotel „Le Saint James“ liegt außerhalb von Bordeaux, in Bouliac, eingebettet in Weinbergen. Da es nicht im Zentrum liegt, hat der Besucher von der Terrasse einen guten Blick ins Tal der Garonne.
Ende der 80er wurde es vom französischen Architekten Jean Nouvel, mit Erfolg, aus- und umgebaut. Das Design ist zeitlos und erinnert etwas an das Lido Palace.
Im Restaurant wird moderne französische Küche serviert, der ein oder andere nennt es Crossover-Cuisine oder neue französische Küche, vom Prinzip ist es dasselbe.

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Huhn auf baskische Art – so schmeckt das Baskenland

Das Baskenland ist eine kleine, wunderschöne Region in Spanien und Frankreich, hier gibt es mehr als Baskenmützen, Espadrilles und Pelot-Plätze.
In San Sebastian sind einige der besten Köchinnen und Köche der Welt ansässig, mindestens genauso bekannt ist der Schinken aus der gleichnamigen Stadt Bayonne und dann gibt es natürlich noch Piment d`Espelette. Eine Pfeffer- bzw. Chilivariation aus einem kleinen baskischen Dorf, die ein wichtiger Bestandteil der baskischen Küche ist. Für das Huhn auf baskische Art ist es ein Muss. 

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Vollkorn-Brioche – eine vollwertige Alternative

Ich kann es nicht leugnen, Brioche ist mittlerweile unverzichtbar für mich geworden. Zum Frühstück mit Marmelade oder einer italienischen Nuss-Nougat Creme,  zum Aperitif mit etwas Foie Gras leicht karamellisiert oder – wenn ich nachts Hunger habe – mit etwas Butter und Fleur de Sel.
Empfehlenswert ist ein Croque Brioche mit Reblochon nach Pierre Gagnaire, das Rezept werde ich in den kommenden Tagen vorstellen.
Da ich große Mengen dieses wunderbar herrlich, leichten Buttergebäck genieße, wird es Zeit für eine gesunde Alternative. Zum Glück gibt es Jutta Horneber, Bäckerin von der Kernmühle. Sie hat es geschafft mich in die geheimnisvolle Welt des Sauerteigs einzuweisen und jetzt kommt das Vollkornbrioche.

Das klingt nicht nur nach wohlschmeckendem, gesunden Genuss, nein das ist es.

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Die Gourmet-Bibel, endlich wirklich alles über die französische Küche

Dieses Jahr ist Weihnachten schon am 14. Oktober. Der Christian Verlag veröffentlicht die Gourmet-Bibel Frankreich von Francois-Régis & Freunden. Hier steht wirklich alles drin, was jeder über die französische Küche wissen sollte. Es ist weit mehr als ein Kochbuch, es ist das umfangreichste Nachschlagewerk und ein Atlas über Frankreichs wohl bekanntestes und bestes Exportgut.
In den letzten Jahren wurden die Stimmen lauter, dass Frankreich nicht mehr der kulinarische Hotspot der Welt sei, das ist natürlich falsch.
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Seeteufel und Aprikosen, Gegensätze ziehen sich an

Am Sommer an der Küste sind leichte, frische Vorspeisen beliebt. Relativ unbekannt bei uns ist Seeteufel mit Pfirsich. Marinierter, roher Fisch wird der südamerikanischen oder asiatischen Küche zugeordnet. Das südfranzösische Rezept ist mit einigen Änderungen, meiner Meinung nach ist der Pfirsich zu dominant, ein Highlight im Sommer. Die Pfirsiche werden durch Aprikosen und ein Teil der Zitronen durch Grapefruits ersetzt. Dadurch bekommt das Gericht eine fruchtige Säure, die den Seeteufel gart und die Aprikosen mariniert und hervorhebt.     

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Kochzeitschriften – es ist kein Ende in Sicht

Da es gefühlt mehr Kochzeitschriften als alles andere im Zeitschriftenhandel gibt, ist eine Fortsetzung des Blogartikels überfällig.

An der Ausgangssituation hat sich natürlich nichts geändert: Sind alle publizierten Kochzeitschriften sinnvoll oder bieten einen Mehrwert?

Wie bereits im ersten Teil der Wertanalyse: es gibt nützliche Kochzeitschriften, interessante Kochzeitschriften, aus denen man Ideen ableiten kann, und zu guter Letzt Kochzeitschriften, die einem nicht weiterhelfen und somit keinen Mehrwert bringen.

Nachfolgende Zeitschriften werden in die Wertanalyse einbezogen: Yam, Arts & Gastronomie, Port Culinaire, Food and Travel, Rolling Ping, Slow Food, Eat Smarter und B-Eat.
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Brioche – ich kann keinen Kuchen

S´ils n`ont plus de pain, qu`ils mangent de la brioche.“ Wenn sie kein Brot mehr haben, sollen sie doch Kuchen essen. Dieser kurze Satz enthält zwei Fehler. Erstens wird er fälschlicherweise Marie Antoinette zugeordnet. Tatsächlich stammt der Satz von Jean-Jacques Rousseau, einem Wegbereiter der französischen Revolution, aus seiner 1769 erschienenen Autobiografie.
Zweitens, Brioche und Kuchen sind nicht dasselbe, es handelt sich um zwei komplett verschiedene Produkte. Eine Brioche mit etwas Foie Gras schmeckt fantastisch, kombiniert mit Kuchen ist das nicht für jeden Geschmack geeignet.

Neben Baguette und Croissant gehört die Brioche sicher zu den bekanntesten französischen Backwaren der „Boulangeries“.
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Süßkartoffel-Flammkuchen mit Ziegenkäse und Radicchio

Einer der Klassiker aus dem Elsass, der, zur allgemeinen Überraschung, nicht mit der Pizza verwandt ist. Anhand des Flammkuchens hat man  früher die Temperatur des Holzbackofens getestet, bevor Brot gebacken wurde. Außerdem konnte so die Hitze, die beim Aufheizen entstanden ist sehr gut genutzt werden.
Dank der wenigen Zutaten ist Flammkuchen schnell gemacht und jeder kann ihn individuell belegen, ob klassisch mit Zwiebeln und Speck, mit Walnüssen, Ziegenkäse, Honig und Thymian oder wie hier mit Süßkartoffeln.
Bei Flammkuchen bekommt jeder, was er möchte, dazu eine Flasche Riesling und es kann nichts schief gehen.
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