Die Gourmet-Bibel, endlich wirklich alles über die französische Küche

Dieses Jahr ist Weihnachten schon am 14. Oktober. Der Christian Verlag veröffentlicht die Gourmet-Bibel Frankreich von Francois-Régis & Freunden. Hier steht wirklich alles drin, was jeder über die französische Küche wissen sollte. Es ist weit mehr als ein Kochbuch, es ist das umfangreichste Nachschlagewerk und ein Atlas über Frankreichs wohl bekanntestes und bestes Exportgut.
In den letzten Jahren wurden die Stimmen lauter, dass Frankreich nicht mehr der kulinarische Hotspot der Welt sei, das ist natürlich falsch.
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Brust oder Keule – ein zeitloser Klassiker

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In Tom Hillenbrands Roman Gefährliche Empfehlungen um den Koch Xavier Kieffer ist es ein kobaldblaues Buch und heißt Guide Gabin. Im Film Brust oder Keule heißt er der Duchamel  und Louis De Funés alias Charles Duchemin ist der engagierte, fanatische, enthusiastische und zugleich cholerische Herausgeber. Gemeint ist immer das eine Buch. Der Guide Michelin, DER Gastrokritiker, der alle anderen überstrahlt.

Nach einer langen Pause, wegen gesundheitlicher, Probleme ist Louis De Funés zurück auf der Leinwand bzw. auf DVD oder Blue-Ray.

 

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Auberge Chez Guth. Wildkräuter-Spitzenküche im tiefen Elsass.

Im Hinterland des Elsasses findet man mit viel Glück ein gutes Restaurant, die Gegend ist stark vereinsamt und man bekommt den Eindruck, dass einige Dörfer in naher Zukunft aussterben.
Um dem Glück nach einem guten Restaurant etwas auf die Sprünge zu helfen eignet sich die Guide Michelin App. Standort eingeben und alles, was im Umkreis ist, angucken. Zwei der Restaurants hatten geschlossen, eins war, der Optik nach zu urteilen, seit mehreren Jahren verlassen.
Glück gehabt, andernfalls wären wir nicht im Auberge Chez Guth von Yannick Guth und Emmanuelle David gelandet.
Das Restaurant liegt am Berghang der 600-Seelen-Gemeinde Steige im hinteren Teil vom Elsass. Die Aussicht ist unbeschreiblich. Sanfte Hügel sind mit satten grünen Wiesen und tief dunkelgrünen Mischwäldern bewachsen.

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Direkt neben dem Parkplatz sind die schwarzen Schweine.

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Der Löwe von Lyon, eine lebende Legende: Paul Bocuse

Seit über 50 Jahren tragen Paul Bocuse und das gleichnamige Restaurant am Rand von Lyon nun die höchste Auszeichnung vom Guide Michelin: 3 Sterne.
Für Feinschmecker und Liebhaber der französische Nouvelle Cuisine ist ein Besuch bei Paul Bocuse Pflicht. Das Restaurant versprüht den traditionellen Charme der französischen Küche. Draußen an der Wand sind einige der alten Meisterköche verewigt.
Wenn man Glück hat, wird man von Bocuse persönlich begrüßt, wir hatten das Glück.

Das Interieur im gesamten Restaurant ist beeindruckend und man fühlt sich in der Zeit zurück gesetzt. Je nach der Anzahl der Geburtstagsessen spielt ein Page auf einer uralten Drehorgel die Melodie von Happy Birthday. Von der Atmosphäre kann man es mit dem Lapérouse im Paris vergleichen. Dunkler Boden, lange Tischdecken, schwere Stühle, altes Porzellan und viel Gold verleihen dem Restaurant ein unvergessliches Flair.
Die Speisekarte hat eine imposante Größe, neben den A-la-carte-Gerichten gibt es noch das „Menu Grande Tradition Classique“. Die Wahl fiel nicht schwer: „Le Menu Grande Tradition pour deux, s’il vous plaît.“
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Das Essigbrätlein, Kräuterküche in mittelalterlicher Kulisse

Das Essigbrätlein befindet sich in einem Sandsteingebäude aus dem 16. Jahrhundert mitten in der Nürnberger Altstadt. In den Genuss der außergewöhnlichen Kräuterküche von Andree Köthe und Yves Ollech kommt man, wenn man an der Ziehglocke läutet und betritt dann einen Ort, in dem man meinen könnte, die Zeit sei stehen geblieben. Die Fenster haben kleine Glaskacheln mit Zinnverstrebungen, die massiven Holzbalken an der Decke und der abgelaufenen Holzboden fügen sich zu einem harmonischen Gesamtbild zusammen. Die Tische sind schlicht eingedeckt. Die Kräuterküche, die das Essigbrätlein lebt, ist eine Institution und auch weit über die Grenzen Nürnbergs bekannt.
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