Märkte in Bordeaux

Für die meisten gehört im Urlaub ein Marktbesuch dazu. In den unzähligen kleinen Dörfern der Gironde, Gascogne und dem Baskenland gibt es ein- oder zweimal die Woche einen kleinen Markt, wo Bauern und Händler aus der Region ihre Waren verkaufen. In Bordeaux ist die Sache anders und die Entscheidung, welchen Markt man besucht, an manchen Tagen sehr schwer.
Einige Märkte sind einen Besuch wert, andere können ignoriert werden und es gibt natürlich einen Geheimtipp.

Am Ende beantworte ich noch die Frage, warum Montage in Bordeaux dafür da sind um seine Sachen zu packen und nach „Le Porge“ zu fahren.

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Island – Das Kochbuch

Island ist eine sehr dünn besiedelte Insel im nördlichen Atlantik, östlich von Grönland. Unzählige Fjorde, aktive Vulkane, Wasserfälle, Gletscher und Wüsten prägen das Landschaftsbild.

Küchentechnisch gehört Island zur Nordic Cuisine, die ich bisher nur aus Schweden und Dänemark kenne, aus dem Grund ist Island eine interessante Erweiterung. Geprägt wurde die Nordic Cuisine besonders von Köchinnen und Köchen aus Dänemark und Schweden. Zu den bekanntesten Gesichtern gehören neben Rene Redzepi, Magnus Nilsson und Rasmus Kofoed.  Weiterlesen

Stefan Meier: Jetzt wird es Wild im ZweiSinn

Stefan Meier gehört in Bayern zu den erfolgreichsten und innovativsten Köchen.
Sein Restaurant, das Meiers ZweiSinn in Nürnberg, ist mit einem Michelin Stern ausgezeichnet und wurde kürzlich von einem wöchentlich erschienenem deutschen Boulevardmagazin auf Platz eins der besten Restaurants in Bayern gewählt.
Neben dem Juan Amador (Mannheim) und Louis C. Jacobs (Hamburg) hat er mit Sonja Baumann, einer der derzeit besten Köchinnen Deutschlands und Inhaberin des Neobiota (Köln), im Gut Lärchenhof gearbeitet.
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Braulio – eine Hommage an die Reinheit der Natur

Meinen ersten Braulio habe ich 2008 im Sommer im Engadin getrunken, als ich in St. Moritz gearbeitet habe. Wir haben eine Bergtour gemacht und in den Schweizer Alpen gezeltet. Am Abend, als die Sonne hinter den schneebedeckten Berggipfeln unterging, hat dann einer meiner Arbeitskollegen seinen Lieblingsbitter rausgeholt.
Den hatte er vorher zwei Stunden in einem Schneefeld gekühlt. Trotz der Höhe und der widrigen Umstände musste ordentlich gekocht werden, dazu gehört natürlich ein guter Rotwein, ebenso ein Bitter danach. Es war ein Braulio Riserva 2005 und der Geschmack war unbeschreiblich.
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Loup de mer auf mediterranem Gemüse mit Beluga-Linsen

IMG_0234Der Loup de mer, in Deutschland besser unter dem Namen Wolfsbarsch bekannt, zählt zu den fettarmen Speisefischen.
Er hat einen hohen Jodgehalt und ist reich an Omega-3-Fettsäuren.
Diese senken den Cholesterinspiegel und beugen Herz- und Kreislauf- erkrankungen vor.

Alles in allem sehr gesund, wenn man ihn nicht in Butter tot brät.
Darum backen wir ihn in Pergamentpapier und nehmen als Beilage etwas mediterranes Gemüse, wer will ein paar Beluga-Linsen.
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Golfers Ginseng Elixier. Ein bitterer Bitter.

In der Juniausgabe eines Hamburger Gourmet-Magazines wurde das Golfers Ginseng Elixier und Artischocken Elixier von Dr. Christina Jagla vorgestellt und empfohlen. Die Wuppertaler Apotheken-Manufaktur stellt diese Bitter nach einer mittelalterlichen Klosterapotheken-Rezeptur her.

Bestellt habe ich natürlich beide, wenn man eine Verkostung startet, sollte man sich mit dem kompletten Sortiment beschäftigen.
Den Anfang macht Golfers Gingseng Elixier. Tausendgüldenkraut, Enzian, Zitwerwurzel wirken verdauungsanregend nach reichhaltigen Mahlzeiten, Safran und Ginseng sind verantwortlich für die besondere Note. Soviel zur Theorie.  Weiterlesen

 Japanische Hingabe trifft auf französisches Savoir-Faire

dsc_0187In der Nähe vom Louvre und in direkter Nachbarschaft zu La Dame de Pic hat Kei sein gleichnamiges Restaurant etabliert. Man verlässt die lauten Straßen im 1. Arrondissement im Zentrum von Paris und ist unmittelbar nachdem die Tür sich hinter einem geschlossen hat, in einer Oase der Ruhe. Klare Linien, alles ist aufeinander abgestimmt und man bekommt von der Hektik und dem Krach der draußen war nichts mehr mit. Man wird freundlich und ruhig empfangen und an seinen Tisch gebracht.
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Das Essigbrätlein, Kräuterküche in mittelalterlicher Kulisse

Das Essigbrätlein befindet sich in einem Sandsteingebäude aus dem 16. Jahrhundert mitten in der Nürnberger Altstadt. In den Genuss der außergewöhnlichen Kräuterküche von Andree Köthe und Yves Ollech kommt man, wenn man an der Ziehglocke läutet und betritt dann einen Ort, in dem man meinen könnte, die Zeit sei stehen geblieben. Die Fenster haben kleine Glaskacheln mit Zinnverstrebungen, die massiven Holzbalken an der Decke und der abgelaufenen Holzboden fügen sich zu einem harmonischen Gesamtbild zusammen. Die Tische sind schlicht eingedeckt. Die Kräuterküche, die das Essigbrätlein lebt, ist eine Institution und auch weit über die Grenzen Nürnbergs bekannt.
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