Die dritte Woche – es wird gewokt

In den ersten beiden Wochen haben wir grundlegende Schneidetechniken in der Küche kennengelernt. Ob diese mit dem Messer oder der Mandoline gemacht werden, bleibt dabei jedem selbst überlassen. Diese Woche wird mein Trauma aus Marrakesch erweckt. Zwiebeln und Schalotten schneiden, allerdings mit scharfen Messer, da ist es nicht ganz so schlimm.

Weiterlesen

Die zweite Woche – Messer wetzen

Der Start in die erste Woche war sehr gut und in der zweiten Woche wird nahtlos daran angeknüpft. Würden die Lehrinhalte in der ersten Ausbildungswoche in einem Ausbildungsbetrieb kontinuierlich und ausgiebig geübt, hätten der Auszubildende und der Betrieb langfristig mehr voneinander.

Weiterlesen

Das gehört in jede Küche

Im Moment hat jeder etwas mehr Zeit um Ordnung zu schaffen. Ich bin dazu gekommen gesammelte Zeitungsberichte, die ich irgendwann mal durchgehen wollte, wenn ich Zeit dafür habe, zu lesen. Gerade ist die Zeit der Ausreden definitiv vorbei.
Vor etwas über einem Jahr hat Volker Hobl in der Welt am Sonntag eine Liste veröffentlicht, was alles in eine Küche gehört und was definitiv nicht.

Jeder hat natürlich seine eigene Liste. Ich kenne Leute, die haben in ihrer Küche ein Backblech, Backpapier, ein Holzbrett und ein Küchenmesser zum Schneiden der TK-Pizza. Geht natürlich, damit ist es allerdings nicht möglich einen Fond herzustellen oder eine kräftige Sauce einzukochen, wobei der TK-Pizza-Bäcker daran relativ wenig Interesse hat.
Weiterlesen

Buchrezension: Die Irren mit dem Messer

Wer mit Ende 30 einen sicheren Job aufgibt und sich auf den Weg nach London begibt um am Cordon Bleu eine Ausbildung zur Köchin zu machen, erfüllt alle Eigenschaften um diesen Beruf auszuüben. Mit Mut und der dazugehörigen Portion Wahnsinn macht sich Verena Lugert auf den Weg nach London. Als Untermieterin kommt Sie in einer WG unter und absolviert eine sieben monatige Ausbildung zur Köchin am legendärem Cordon Bleu. Eine schulische Ausbildung, ähnlich wie das CIA (Culinary Institute of America).
Die klassische Ausbildung in Deutschland, im dualen System, dauert drei Jahre mit einer Mischung aus Praxis im laufendem Betrieb und Schule. Darum soll es hier nicht gehen, sondern über das von Verena Lugert verfasste Buch: Die Irren mit dem Messer.
Weiterlesen

Variationen von Reibekuchen mit Baby-Spinat, Wakame-Algen, Thunfisch- und Lachstatar

IMG_0086Reibekuchen sind einer der Gründe, warum Kartoffeln zu dem Besten gehören, was aus der Erde kommt. Kann man schnell machen und mit vielen Sachen kombinieren.
Klassisch wird Reibekuchen aus festkochenden Kartoffeln gemacht. Die werden geschält, gerieben, mit Pfeffer und Salz gewürzt und dann in Öl ausgebraten. Klingt einfach und banal, schmeckt trotzdem großartig, darum:  Never change a winning team.

Die Grundzutaten bleiben unangetastet. Die Kartoffelmasse wird nur mit etwas Knoblauch und zwei geriebenen Zucchini verfeinert. Wenn man ihn pur isst, kann man zusätzlich etwas Salbei hinein schneiden. In Kombination mit Wakame-Algen-Salat, Thunfisch- und Lachstatar ist die Variante nicht zu empfehlen.
Weiterlesen