Gin & Julep: Durch eine Telefonzelle in die Cocktail-Alchemie

In der aktuellen Ausgabe der Drinks ist mein Bericht über das Gin & Julep in Nürnberg.
Nur der Bericht ist hier auf meinem Blog, wer mehr Informationen über Rums, Whiskys und Bars benötigt, wird in der aktuellen Ausgabe fündig.

Versteckt hinter der Tür einer Telefonzelle öffnet sich nahe des Nürnberger Hauptmarkts die kreative Welt der Spirituosen von Gianni Ripa. Wer durch die schmale Telefonzelle die Bar betritt, fühlt sich zeitgleich in die 1920er Jahre und die Neuzeit versetzt.
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Negroni – a true classic since over 100 years

English translation at the bottom

Negroni – seit über 100 Jahren ein großer Klassiker 

Seit genau einhundert Jahren ist der Negroni auf den Cocktailkarten dieser Welt zu finden.
Wer einmal diese perfekt abgestimmte, leicht ölig wirkende Konsistenz, bestehend aus Campari, Gin und Vermouth auf Eis gerührt, über Eis abgeseiht mit einer Orangenzeste garniert, getrunken hat, erliegt ihm. Trotzdem ist Vorsicht geboten, denn die Mischung hat es in sich.
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Braulio – Natur in ihrer reinsten Form

„Die Götter im Olymp haben nur Wein getrunken, weil Sie Braulio noch nicht kannten.“ Das ist meine bescheidene Meinung. Wenn Gianni ebenfalls vor Ort gewesen wäre, hätten sie ihn wahrscheinlich als Brauliojito getrunken, dazu später mehr.
Schon beim Halten der Flasche, wenn einem das hellblaue Etikett mit der weißen Schrift auf rotem Hintergrund anlächelt, fühlt der Betrachter sich in die Piemonter Alpenwelt versetzt. Saftige grüne Wiesen mit einer Vielzahl von Wildkräutern, die als Grundlage für dieses herrlich braune Elixier dienen.

Wer den roten Verschluss mit einem sanften Knacken öffnet, dem steigt sofort ein süßlich-kräutiger Duft in die Nase. Über die Aromen und den Geschmack von Braulio sollten Gedichte geschrieben werden, nichts kann allerdings den puren Geschmack dieser für mich einzigartigen Spirituose toppen.

Nichts? Vielleicht doch ein paar Cocktails, die mit Braulio der absolute Wahnsinn werden.
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Z44 Distilled Dry, italienischer Gin mit Zirbelkieferzapfen

Der allerletzte Drink auf der ProWein in Düsseldorf, bevor ich zurück zu meiner Schwester nach Köln gefahren bin und mit Ihr noch einen Rotwein getrunken habe, war ein Z44 Distilled Dry Gin mit Tonic. Ein mehr als würdiger Abschluss. Das waldige Aroma, das die Zirbelzapfen diesem Gin verleiht, ist einzigartig.

Auf der eleganten Flasche sind die Hauptdarsteller dieser Gin Komposition bildlich dargestellt. Neben Zirbel, Wacholder an der ersten Geige spielen Schafgarbe und Veilchen eine Hauptrolle, ebenso das Wasser. Beim Öffnen der Flasche mit dem dazu passenden Glasverschluss steigen einem Nadelholz und Harzgerüche gefolgt von einer kräftigen Wacholdernote in die Nase und machen direkt Lust auf den ersten Schluck. Diesen sollte man wenn möglich pur trinken um den typischen und einzigartigen Geschmack des Z44 Gin zu genießen. Ein Hauch von Menthol, ergänzt von der bitteren Note der Enzianwurze, setzen den letzten Akzent beim ersten Schluck.

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