Braulio – eine Hommage an die Reinheit der Natur

Meinen ersten Braulio habe ich 2008 im Sommer im Engadin getrunken, als ich in St. Moritz gearbeitet habe. Wir haben eine Bergtour gemacht und in den Schweizer Alpen gezeltet. Am Abend, als die Sonne hinter den schneebedeckten Berggipfeln unterging, hat dann einer meiner Arbeitskollegen seinen Lieblingsbitter rausgeholt.
Den hatte er vorher zwei Stunden in einem Schneefeld gekühlt. Trotz der Höhe und der widrigen Umstände musste ordentlich gekocht werden, dazu gehört natürlich ein guter Rotwein, ebenso ein Bitter danach. Es war ein Braulio Riserva 2005 und der Geschmack war unbeschreiblich.
Weiterlesen

Der Rinderfond, großartige Möglichkeiten.

Das teuerste am „Rinderfond“ ist das Fleisch, das man kaufen muss um Reste zum Auskochen zu haben.

Entrecôte, Hüfte, Roastbeef, Filet oder was gerade beim Metzger oder Großhändler liegt kaufen, zerlegen, portionieren, einfrieren. Die Abschnitte unbedingt aufheben und ebenfalls einfrieren. Ich habe einen Gefrierbeutel im Froster liegen und immer, wenn neue Abschnitte dazu kommen, wird der Beutel aufgefüllt.

Wenn man ungefähr ein Kilogramm „Abschnitte“ gesammelt hat, ein Kilogramm Rinderknochen beim Metzger kaufen, alles zusammen mit einem Lorbeerblatt, Pfeffer und Salz in einem großen Topf mit 3 Liter kaltem Wasser aufkochen. Sobald es kocht, Hitze reduzieren und den Fond ca. 2 Stunden einkochen lassen.

Weiterlesen