Die dritte Woche – es wird gewokt

In den ersten beiden Wochen haben wir grundlegende Schneidetechniken in der Küche kennengelernt. Ob diese mit dem Messer oder der Mandoline gemacht werden, bleibt dabei jedem selbst überlassen. Diese Woche wird mein Trauma aus Marrakesch erweckt. Zwiebeln und Schalotten schneiden, allerdings mit scharfen Messer, da ist es nicht ganz so schlimm.

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Etage Nürnberg – bewusstes Understatement

Wer eine Empfehlung braucht, wo man in Nürnberg sehr gut essen gehen kann und nicht auf Schäufele und Schweinsbraten besteht, dem kann ich die Etage nahelegen.
Nur wenige Minuten außerhalb der Stadtmauer, hinterm Schnepperschütz, liegt die Etage in einer alten, restaurierten Mühle an der Pegnitz.
Wen es bei sommerlichen Temperaturen in die Etage verschlägt, setzt sich am besten an einen der Tische in der Nähe der Fenster. Hier weht einem die leichte Brise der Pegnitz um die Nase, das Rauschen im Hintergrund erinnert an die Brandung des Meeres, dazu eine gut gekühlte Scheurebe als Aperitif und der Abend kann nur gut werden.

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Thunfischsteak mit Pfannengerührtem Queller

Bis jetzt habe ich Queller nur kalt verarbeitet zu Salat oder mit Frischkäse und etwas Zitrone zu einem Brotaufstrich.

Das Queller kurz angebraten werden kann, habe ich aus dem großen Kochbuch der Algen. Ein sehr umfangreiches und gutes Kochbuch für alle, die sich für das Kochen mit Algen interessieren.
Besondere Empfehlung: Schneller Pfannengerührter Queller.
Dazu habe ich Thunfischsteaks gebraten.
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Norwegischer Ceviche-Kartoffelsalat

Ceviche kommt ursprünglich aus Südamerika, genau wie die Kartoffel. Beides steht ganz oben auf einer Liste der besten Essen und Zutaten, darum ist eine Kombination von beiden nahe liegend.
Eine norwegische Variante erschien mir am Ausgewogensten und Besten. Lachs, Kartoffeln, Spinat, Rapsöl und Kresse sind alle in Norwegen bekannt. Avocado, grober Senf und weißer Balsamico sind nicht typisch, trotzdem ohne Probleme zu beschaffen.

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Geräuchertes Risotto mit gegrillter Paprika

Trotz der diversen guten Vorsätze kann ich meine, mir selbst gesetzte, Low-Carb Ernährung nicht lange durchhalten. Zu groß ist die Lust auf Risotto. Da mache ich lieber mehr Sport.

Bei einer gemütlichen Jogging-Runde inklusive einiger Treppenintervalle, die mal wieder zu viel waren, kam mir die Idee ein Risotto mit gebratener Paprika zu machen. Das lag unter anderem daran, dass ich noch eine Paprika zu Hause hatte.  Verfeinert und ergänzt wird das Risotto durch geräuchertes Paprikapulver.
Wenn das geräucherte Paprikapulver schon einmal im Schrank ist, kann im Anschluss direkt ein weiteres Rezept ausprobiert werden: Nudeln mit gebratener Paprika, Aubergine und geräucherter Tomatensauce.
Ich persönlich finde es immer störend, eine Zutat zu kaufen, die nur für ein Rezept benötigt wird und anschließend im Schrank verstaubt.

Hier das wichtigste, die Zutaten und das Rezept:
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Blätterteig mit Füllungen

Die schnelle Abendküche, klassisch französisch.

Aus dem Grund natürlich nicht für Weight Watchers geeignet. Mich würde mal interessieren, ob Franzosen Weight Watchers kennen oder ob es ein französisches Weight Watchers-Buch gibt.
Wenn ich ein französisches Kochbuch benutze, kaufe ich sehr oft: einen Becher Sahne, Creme Double und ein Pfund Butter. Die mediterrane französische Küche mit Gemüse, Fisch und Olivenöl geht schon eher in die Richtung der bewussten Ernährung. Darum soll es hier nicht gehen.
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Pasta mit Brokkoli und Radicchio

# schnelle Küche 2    # cuisine rapide 2

Für ein schnelles, ausgewogenes Abendessen braucht man nicht viele Zutaten und nicht viel Zeit. Bis auf den Brokkoli und den Radicchio hat man alles zu Hause.
Bei Brokkoli und Radicchio bevorzuge ich Ware aus biologischen Anbau, weniger Pestizide. Brokkoli schmeckt auch nicht so kohlig und ist weniger nitratbelastet. Radichio enthält mehr Bitterstoffe.

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Nudeln je nach Appetit

1 Kopf Radicchio
1-2 Schalotten
1-2 Knoblauchzehen
1 Brokkoli
1 Chilischote
Olivenöl
Aceto Balsamico
50 Gramm Pinienkerne

Parmesan (je nach Bedarf) Weiterlesen

Nudeln mit gebratener Paprika, Auberginen und geräucherter Tomatensauce

Es klingt komplizierter als es ist, alles was man braucht:

dsc_0191Zum Räuchern (im Wok):
Buchenholzspäne
2 Zweige Thymian und Rosmarin

Für die Sauce:
Olivenöl
ein Lorbeerblatt
Salz
Pfeffer
2 Knoblauchzehen
1 mittelgroße Aubergine (nach dem Schälen sollen ca. 250 Gramm übrig sein )
1 rote Paprika
150 Milliliter Rotwein (kräftiger, z.B. Nero d´Avola)
1 Schalotte (geräuchert, wenn zur Hand)
400 Gramm Tomaten (Strauchtomaten, Flaschentomaten)
je einen Zweig Rosmarin und Thymian
nach Bedarf 2 Teelöffel geräuchertes Paprikapulver
frischer  Basilikum
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