Etage Nürnberg – bewusstes Understatement

Wer eine Empfehlung braucht, wo man in Nürnberg sehr gut essen gehen kann und nicht auf Schäufele und Schweinsbraten besteht, dem kann ich die Etage nahelegen.
Nur wenige Minuten außerhalb der Stadtmauer, hinterm Schnepperschütz, liegt die Etage in einer alten, restaurierten Mühle an der Pegnitz.
Wen es bei sommerlichen Temperaturen in die Etage verschlägt, setzt sich am besten an einen der Tische in der Nähe der Fenster. Hier weht einem die leichte Brise der Pegnitz um die Nase, das Rauschen im Hintergrund erinnert an die Brandung des Meeres, dazu eine gut gekühlte Scheurebe als Aperitif und der Abend kann nur gut werden.

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Le Servan Paris – scharfe französische Küche

Der TGV hatte Verspätung,  der Akku meines Handys war leer und trotzdem habe ich es irgendwie geschafft in Paris, ohne Navigation und Google, das Le Servan zu finden.
Betrieben wird dieses kleine, überschaubare Restaurant oder Bistro von den Geschwistern Tatiana und Katia Levhas.
Während Tatiana, die Köchin, französische Klassiker neu interpretiert, kümmert sich Ihre Schwester als Restaurantleiterin erstklassig um das Wohl der Gäste.

Das Restaurant ist typisch für ein Pariser Bistro, eng und vollgestellt. Bei den Mieten, die in Paris verlangt werden, ist das kein Wunder, es ist trotzdem gemütlich, wie sie das geschafft haben, kann ich nicht beschreiben, sie haben es geschafft. Eine offene Küche, eine schöne Bar und hohe Fenster haben sicher ihren Teil dazu beigetragen.
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Quinoa und Gemüse mit in Sojasauce gegartem Geflügelhack

Nach dem umfangreichen Essen im El Seco° und der Pro Wein habe ich meinen Plan mehr low-carb Rezepte zu kochen in die Tat umgesetzt. Mit Hilfe des frisch eingetroffenen Fleischwolfes von meiner KitchenAid kann der Plan direkt in die Tat umgesetzt werden.
Geflügel liefert wertvolles Eiweiß und ist fettarm, dazu verschiedenes Gemüse und  Quinoa.
Geht schnell, schmeckt gut und kann man am nächsten Tag nochmal aufwärmen.
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Variationen von Reibekuchen mit Baby-Spinat, Wakame-Algen, Thunfisch- und Lachstatar

IMG_0086Reibekuchen sind einer der Gründe, warum Kartoffeln zu dem Besten gehören, was aus der Erde kommt. Kann man schnell machen und mit vielen Sachen kombinieren.
Klassisch wird Reibekuchen aus festkochenden Kartoffeln gemacht. Die werden geschält, gerieben, mit Pfeffer und Salz gewürzt und dann in Öl ausgebraten. Klingt einfach und banal, schmeckt trotzdem großartig, darum:  Never change a winning team.

Die Grundzutaten bleiben unangetastet. Die Kartoffelmasse wird nur mit etwas Knoblauch und zwei geriebenen Zucchini verfeinert. Wenn man ihn pur isst, kann man zusätzlich etwas Salbei hinein schneiden. In Kombination mit Wakame-Algen-Salat, Thunfisch- und Lachstatar ist die Variante nicht zu empfehlen.
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