Das 1×1 der italienischen Küche

Die italienische Küche ist so facettenreich wie das Land selbst. Im Norden geben Schmorgerichte und Braten mit schweren Rotweinen aus dem Piemont den Ton an, dazu Risotto und weißer Trüffel aus Alba. Im Süden dominieren Dorade, Fenchel, Orangen und Weißwein.

Wer ein Buch sucht, in dem alle Regionen abgebildet werden, dem kann ich „Der Silberlöffel“ empfehlen. 

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Meiers Bistro, Mittagspause in gut.

Stefan Meier hat sein Gourmet-Restaurant mit dazugehörigem Bistro etwas außerhalb der Nürnberger Innenstadt. Wer nicht bei der AachenMünchener oder dem ADAC um die Ecke arbeitet, geht hier wahrscheinlich nicht oft zum Mittagessen.
Wer in Nürnberg ist und mittags Zeit hat, sollte das ändern und die Möglichkeit nutzen hier eine genüssliche Zeit zu verbringen.
Der Empfang ist freundlich und das Bistro ist, wie das Gourmet-Restaurant, schön und einladend eingerichtet. Die Bistro-Karte ist überschaubar und es gibt wechselnde Tagesgerichte.
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Der Löwe von Lyon, eine lebende Legende: Paul Bocuse

Seit über 50 Jahren tragen Paul Bocuse und das gleichnamige Restaurant am Rand von Lyon nun die höchste Auszeichnung vom Guide Michelin: 3 Sterne.
Für Feinschmecker und Liebhaber der französische Nouvelle Cuisine ist ein Besuch bei Paul Bocuse Pflicht. Das Restaurant versprüht den traditionellen Charme der französischen Küche. Draußen an der Wand sind einige der alten Meisterköche verewigt.
Wenn man Glück hat, wird man von Bocuse persönlich begrüßt, wir hatten das Glück.

Das Interieur im gesamten Restaurant ist beeindruckend und man fühlt sich in der Zeit zurück gesetzt. Je nach der Anzahl der Geburtstagsessen spielt ein Page auf einer uralten Drehorgel die Melodie von Happy Birthday. Von der Atmosphäre kann man es mit dem Lapérouse im Paris vergleichen. Dunkler Boden, lange Tischdecken, schwere Stühle, altes Porzellan und viel Gold verleihen dem Restaurant ein unvergessliches Flair.
Die Speisekarte hat eine imposante Größe, neben den A-la-carte-Gerichten gibt es noch das „Menu Grande Tradition Classique“. Die Wahl fiel nicht schwer: „Le Menu Grande Tradition pour deux, s’il vous plaît.“
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Minneci Nürnberg. Es gibt Luft nach oben.

Viele Optionen hat man, wenn man klassische, gehobenen italienische Küche genießen möchte, in Nürnberg oder Umgebung nicht. Das Minneci soll eine davon sein. Das Ambiente ist einladend, man bekommt schnell einen Tisch zugewiesen und zeitgleich die Speisekarte.
Nach einem trockenen Weißwein ging es dann los.

Das Rote-Beete-Carpaccio mit der Jakobsmuschel war sehr gut, die Kombination aus Meer- und Erdnote ist, wenn es richtig abgestimmt ist, ein Gedicht.
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Champeaux: Alain Ducasse begibt sich auf neue Wege

Alain Ducasse ist zweifelsohne einer der besten Köche der Wdsc_0172elt. Seine Restaurants sind in Monte Carlo, Paris, London, Tokyo, New York und Hong Kong.

Mit dem Champeaux in Pars schlägt er einen neuen Weg ein, die Bistro-Küche. Eine der beliebtesten Küchenstile in Frankreich. Im Einkaufszentrum von Les Halles hat er das Champeaux eröffnet, ein Bistro im Bahnhofsstil. Neben einer modernen Einrichtung und einer ganztägigen Küche bietet das Restaurant eine übersichtliche Karte mit einer guten Auswahl an Weinen.
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Das „Les Tablettes“ von Jean-Louis Nomicos, die Disco aus Scarface gibt es wirklich.

Wer das Les Tablettes in Paris betritt, wird so lange freundlich begrüßt, bis die Kellner erfahren, dass man alleine kommt. Da wird man mit genervtem Gesichtsausdruck durch den Raum, der den Lautstärkepegel einer Bahnhofshalle hat, an einen Tisch gebracht und erst einmal sitzen gelassen. Wenn die keine Tische für eine Person vergeben möchten, sollen Sie die Position nicht auf ihrer Seite anbieten.
Die Speisekarte bekommt man noch auf Papier, während die Weinkarte auf einem IPad hinterlegt ist  – kann man sehen, wie man will, ist auf alle Fälle praktisch, wenn mal Positionen wegfallen. Dass die Atmosphäre dahin ist, ist eigentlich egal, da das Restaurant mehr an die Disco aus Scarface erinnert, als an ein Top-Restaurant, das es doch eigentlich sein möchte.
Das Beste bis zum jetzigen Zeitpunkt war die Tatsache, dass Jean-Louis Nomicos mal eine Begrüßungsrunde gedreht hat. Zum Einstieg gibt es ein Tomatensuppen-Gazpacho mit rohen Zwiebelwürfeln und Mozzarella. Klingt einfach und simpel, war aber wirklich genial. Ist eigentlich genau das, was man erwartet – einfache Produkte verbinden sich zu einem neuen und einzigartigen Geschmackserlebnis. Auch das norditalienische Olivenöl ist klasse – man bekommt aber während des gesamten Menüs nur eine kleine Schale, wird auch auf Nachfragen nicht nachgefüllt. Schade eigentlich.
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63° eine Französische Enklave im Herzen von Manchester

Manchester ist trotz der Tatsache, das es eine der größten Stadt Englands ist, nicht gerade übersät mit ausgezeichneten Restaurants. Neben „The French“ von Simon Rogan und dem „Manchester House“ von Aiden Byrne ist eines davon aber sicher das 63° mit dem Eric Moreau ein Stück französische Kultur und Kochkunst in die Englische Metropole bringt.

Eine schlichte Ausstattung mit polierten Holzdielen, großen Fenstern, schlichten weißen Wänden mit schwarzen Lederbänken davor und leger gedeckte nicht überladende Tische wirken einladend.
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