Chili con Quinoa – so gut kann fleischlos sein

Mit Chili sin Carne, der fleischlosen Variante der beliebten Chili con Carne, verbinde ich geschmackliche Entgleisungen. Meistens wird Fleisch durch Tofu oder Gerste ersetzt, beides keine Alternative zum Original und hat mit dem eigentlich Chili con Carne keine nennenswerten Gemeinsamkeiten.

Der Ursprung des wohlschmeckenden, herzhaften, scharfen Eintopfgerichtes ist nicht genau zuzuordnen, er liegt entweder in den Südstaaten der USA (New Mexico, Arizona, Texas) oder in Mexiko. Heutzutage wird Chili con Carne der „Tex Mex“ Küche zugeordnet. Das führt dazu, dass es mit Ketten, die schlecht frittiertes Essen und XXL Cocktails in Happy Hours anbieten, assoziiert wird.
Kommen wir zum eigentlichen Sinn und Inhalt dieses Artikels: Chili con Quinoa.
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Kochbücher: eigennützige und leckere Last-Minute-Geschenke zu Weihnachten

Nicht alle Kochbücher sind sinnvoll und hilfreich, trotzdem findet sich hin und wieder das ein oder andere, bei dem sich der Kauf lohnt.
Wenn die Tage kürzer, dunkler und kälter werden, was gibt es da Schöneres als in der Küche zu stehen, im Dezember noch „November Rain“ zu hören und was für seine Liebsten zu kochen.
Wer nicht weiß, was er machen soll und wieder frischen Input braucht oder wer auf die Schnelle ein paar Weihnachtsgeschenke sucht, dem kann ich zwei sehr interessante Kochbücher empfehlen – beide setzen neue Impulse und bedienen nicht den klassischen Mainstream.
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1515 Rhinocerus – Brasilianische Küche in Nürnberg

Im Nürnberger Stadtteil Johannis hat Viviane Zabold ihr brasilianisches Restaurant eröffnet – das 1515 Rhinocerus.

Bei brasilianischen Restaurants gibt es zwei Möglichkeiten, was die Einrichtung betrifft. Entweder überall Fußballtrikots, schlechte Beleuchtung in Kombination mit dunklen Holztischen, die Wände sind dekoriert mit 80er-jahre Postkartenmotiven von der Copacabana, der Jesus-Statue und dem Karneval oder die Einrichtung ist zeit-, schnörkellos und modern. Es ist zum Glück Letzteres und das passt dazu, wie Viviane Zabold die Küche Brasiliens interpretiert.

Die Frage, bezüglich des Dürer Nashorns als Logo, es gibt keine Nashörner in Brasilien,  kann Bettina Zabold beantworten. Auf dem gegenüberliegenden Friedhof ist Albrecht Dürer beerdigt. Das Nashorn gefällt den Inhaberinnen und gegen eine einmalige Nutzungsgebühr kann man es verwenden.
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